Eidgenössisches Departement des Innern

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Was gibt's Neues?

Hier finden Sie aktuelle Informationen zu gleichstellungsrelevanten Themen und Neuigkeiten aus dem EBGB

Neue Rubrik „Schlaglichter Kultur“

In der neuen Rubrik „Schlaglichter Kultur" des Schwerpunktprogramms „Kulturelles Leben" stellen wir Programme, Publikationen und Projekte vor, die aufzeigen, wie sich Gleichstellung in der kulturellen Praxis umsetzen lässt und wie sie sich bewähren kann. Das Thema wechselt monatlich und umfasst Beispiele aus dem In- und Ausland.

Menschenrechtskommissar des Europarats

Der Menschenrechtskommissar des Europarats, T. Hammarberg, besuchte vom 20. bis 23. Februar 2012 die Schweiz, um sich ein Bild über die Politik unseres Landes in Bezug auf den Diskriminierungsschutz zu machen. Sie finden im Folgenden sein Schreiben vom 12. März 2012 an Bundesrat Didier Burkhalter, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, sowie dessen Antwort vom 23. März 2012.

Berufliche Wiedereingliederung von Menschen mit Behinderungen

Am vergangenen 27. Februar haben die Spitzen des Schweizerischen Arbeitgeberverbands, des Schweizerischen Gewerbeverbands sgv, der IV-Stellenkonferenz und des Bundesamtes für Sozialversicherungen BSV sowie der gastgebende Unternehmer über ihre gemeinsame Informationskampagne für Arbeitgeber informiert.

Publikation Postkarte zur Teilhabe am kulturellen Leben

Inkrafttreten der 6. Revision (1. Massnahmenpaket) der Invalidenversicherung

Die 6. Revision (1. Massnahmenpaket) der Invalidenversicherung ist am 1. Januar 2012 in Kraft getreten.

Die neuen Massnahmen betreffen in erster Linie eine Rentenrevision in Bezug auf die berufliche Wiedereingliederung der versicherten Personen, ein neues Finanzierungssystem der IV, neue Regelungen zur Förderung des Wettbewerbs im Bereich der Hilfsmittel und den neuen « Assistenzbeitrag ».

Der Assistenzbeitrag ermöglicht es Bezügerinnen und Bezügern von Hilflosenentschädigung, die zu Hause leben, selber Personen einzustellen, die die erforderlichen Hilfeleistungen erbringen; er soll dazu dienen, den Eintritt in ein Heim zu vermeiden oder hinauszuzögern und den Austritt aus einem Heim zu ermöglichen.

Der Assistenzbeitrag fördert die Gleichstellung von Personen mit Behinderungen, indem er ihre Selbstständigkeit stärkt und ihnen das Leben zu Hause möglich macht.

Neue Publikation des Bundesamtes für Statistik BFS über die Lebenssituation der Menschen mit Behinderungen

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen (3.Dezember 2011) veröffentlichte das Bundesamt für Statistik (BFS) neue Ergebnisse zum Thema Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen.

Menschen mit Behinderungen sind mit ihrer Lebenssituation weniger zufrieden als Menschen ohne Behinderungen. Der Unterschied macht sich vor allem beim Gesundheitszustand, bei der finanziellen Situation, den Freizeitaktivitäten und beim normalen Alltagsleben bemerkbar. Je stärker der Grad der Behinderung, desto grösser sind die Unterschiede zwischen den Menschen mit und ohne Behinderungen. Diese Feststellung trifft nicht nur auf die Zufriedenheit, sondern auf die meisten untersuchten Lebensbedingungen zu.
Typ: PDF
Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Wichtigste Ergebnisse (BFS, 12.2011)
Letzte Änderung: 07.12.2011 | Grösse: 1607 kb | Typ: PDF

Evaluation 2011 von Schweizer Websites durch die Stiftung "Zugang für alle"

In der Schweiz haben noch immer gegen eine Million Menschen mit Behinderungen mit (unnötigen) Barrieren bei der Nutzung des Internets zu kämpfen. Was sind das für Barrieren? Welche Websites sind am besten, welche am schlechtesten zugänglich? Was muss getan werden, um die Situation nachhaltig zu verbessern? Antworten auf diese Fragen liefert die Accessibility-Studie 2011 zum Internetzugang.

Die Stiftung "Zugang für alle" hat die Zugänglichkeit von 100 Schweizer Websites getestet, darunter jene des Bundes, der Kantone, der zehn grössten Schweizer Städte, von Medien, Stellenbörsen, Hochschulen, Unternehmen des öffentlichen Verkehrs, Internet-TV und Online-Shops.

Die Studie präsentiert unter anderem Erfahrungen von blinden und tauben Personen, die gesetzlichen Grundlagen, die Accessibility-Testmethode, konkrete Fallbeispiele, die Ergebnisse sowie eine Diskussion der künftigen Perspektiven.

Die Studie wurde dieses Jahr nach 2004 und 2007 zum dritten Mal durchgeführt.


Zuletzt aktualisiert am: 26.04.2012

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Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen
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