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Städte / Gemeinden
Integrationsdelegierte der Gemeinde und der Kantone
Schwierigkeiten beim Zusammenleben unterschiedlicher Gemeinschaften, erhöhtes Gewaltpotential, Ghettoisierungstendenzen - es sind die Städte und Gemeinden, die sich tagtäglich mit diesen Problemen herumzuschlagen haben! Doch gerade ihnen mangelt es häufig nicht nur an finanziellen Ressourcen, sondern auch an Fachpersonal und dem nötigen Know-how, um die Probleme anzugehen.
Neben den Fachstellen für die Integration von Ausländerinnen und Ausländern der Kantone haben auch Städte und kleinere Gemeinden eigene Integrationsstellen eingerichtet, die sich gegen Diskriminierung einsetzen und oftmals auch offiziell mit der Rassismusbekämpfung beauftragt sind. Die Integrationsdienste stehen für Auskünfte über Fachinstitutionen, Handlungsmöglichkeiten und die Finanzierung spezifischer Projekte zur Verfügung.
Internationale Städtekoalition gegen Rassismus (UNESCO)
Die UNESCO lancierte 2004 die „Internationale Städtekoalition gegen Rassismus". Ein „Aktionsplan mit zehn Punkten", der einen Rahmen für Projekte auf lokaler Ebene vorgibt, ermöglicht beteiligten Städten, ihre Anstrengungen im Kampf gegen Rassismus, Diskriminierung und Xenophobie zu planen, vergleichen und koordinieren.
Projets urbains
Um die Lebensqualität in Quartieren zu stärken haben sechs Bundesstellen gemeinsam das Programm Projets urbains - Gesellschaftliche Integration in Wohngebieten entwickelt. Kleine und mittlere Städte sowie Agglomerationsgemeinden werden bei der Umsetzung von umfassenden ausgerichteten und partizipativ durchgeführten Projekten unterstützt. Das Programm Projets urbains ist Teil der im August 2007 vom Bundesrat verabschiedeten 40 "Integrationsmassnahmen".
Die Fachstelle für Rassismusbekämpfung beteiligt sich fachlich und finanziell am Programm.
Finanzielle Hilfen und Informationen der FRB
Die Broschüre „Rechtsextremismus bekämpfen: Wirksame Massnahmen und griffige Arbeitsinstrumente für Gemeinden" gibt wertvolle Hinweise für die erfolgreiche Planung eines Projektes auf Gemeindeebene und beinhaltet eine Liste mit Adressen von spezialisierten Organisationen. Die Broschüre liegt auf Deutsch und Französisch vor und wird durch eine Liste nützlicher Informationen für die italienischsprachige Schweiz ergänzt.
Die Broschüre „Was tun gegen Rassismus? Erfahrungen und Empfehlungen für Projekte" (inklusive DVD) enthält ebenfalls konkrete Ideen für die Projektentwicklung auf Stadt- oder Gemeindeebene.
Die Fachstelle für Rassismusbekämpfung unterstützt Projekte von Gemeinden oder von privaten Trägerschaften, sofern sie ausdrücklich auf konkrete Massnahmen gegen Rassismus abzielen.
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