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Sport
Sport wird häufig als integrationsfördernd für Migranten/-innen betrachtet. Verschiedene Sportarten, insbesondere Fussball, werden rege von Migranten/-innen ausgeübt. Der Sportbereich bleibt jedoch, wie jeder andere Alltagsbereich, nicht von der Diskriminierungsproblematik verschont.
Integration durch Sport
Zahlreiche Sportvereine leisten wertvolle Integrationsarbeit, sie engagieren sich auf konkrete, pragmatische Art und Weise gegen soziale Ausgrenzung.
Es gibt jedoch nach wie vor Vereine, die kaum bereit sind, ihre Strukturen für „Andere" zu öffnen. Dies zeigt sich auch darin, dass Migranten/-innen schlecht vertreten sind in Führungspositionen des Sportbereiches (Trainerfunktionen, Vereinspräsidium, etc.).
Andererseits empfinden viele Ausländer/innen die hiesigen Vereine als „Schweizer Clubs" und bemühen sich daher zu wenig um eine Mitgliedschaft. Ausserhalb der Fussball- und einzelner Kampfsportvereine sind Migrantinnen und Migranten stark untervertreten. Eine Ursache ist, dass die Information über das Sportangebot diesen Teil der Bevölkerung schlecht erreicht. Hier könnten nur schon Informationsveranstaltungen oder Broschüren in anderen Sprachen als den Landessprachen zur Steigerung der Mitgliederzahlen beitragen.
- Aus einer Zusammenarbeit zwischen der Fachstelle für Rassismusbekämpfung (FRB) und dem Bundesamt für Sport (BASPO) im Bereich Fanarbeit und Integration ist eine Broschüre mit dem Titel „Fremdenfeindlichkeit und Rassismus bei Fussball- und Eishockey-Fans" entstanden. Diese Publikation kann auf unserer Homepage bestellt werden:
- Eine Nummer von "Terra cognita", der Zeitschrift der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen (EKM), aus dem Jahr 2008 widmet sich dem Thema Sport. Die Ausgabe kann auf folgender Internetseite bestellt werden:
- Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) hat im 2007 ebenfalls eine Nummer ihrer Zeitschrift „Tangram" dem Thema Sport gewidmet. Die Ausgabe kann auf folgender Internetseite als PDF heruntergeladen oder bestellt werden:
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