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Tätigkeitsbereiche

Die Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRB gestaltet präventive Massnahmen in verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Sensibilisierung für und Schutz vor Diskriminierung ist eine klassische Querschnittsaufgabe. Sie hat sachbezogen in den "Regelstrukturen" wahrgenommen zu werden.

Die FRB arbeitet mit fachlich zuständigen Stellen des Bundes, der Kantone und Gemeinden sowie Akteuren der Zivilgesellschaft zusammen und beteiligt sich an ämter- und institutionenübergreifenden Projekten. Auch eigene Projekte werden nach Möglichkeit in enger Zusammenarbeit mit thematisch zuständigen Stellen durchgeführt. Dies nicht zuletzt auch, um mit den vorhandenen finanziellen Mitteln ein Grösstmass an Wirkung zu erzielen.
 
In der Folge wird eine Übersicht über einige wichtige Tätigkeitsbereiche gegeben.

Diskriminierung in der Arbeitswelt aufgrund ethnisch-kultureller Zuschreibung, Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Behinderung ist eine Realität. Diskriminierung lässt sich auf allen Ebenen der Arbeitswelt mit konkreten Massnahmen bekämpfen.


Auch der Gesundheitsbereich ist wie jeder andere Lebensbereich von Diskriminierungen betroffen. Im Gesundheitsbereich kommt hinzu, dass Patientinnen und Patienten im besonderen Masse auf das Gesundheitspersonal angewiesen sind und dass ein hoher Anteil des Personals einen Migrationshintergrund hat.


Die Schweiz ist ein Migrationsland. Dies widerspiegelt sich insbesondere bei der Zusammensetzung der Jugend. Rund ein Drittel der Jugendlichen haben einen Migrationshintergrund, knapp ein Viertel der unter 25-Jährigen haben (noch) keinen Schweizer Pass und fast jede zweite Ehe wird mit einem/-r ausländischen Partner/in geschlossen.


Die Schule ist Abbild und Lernfeld der Gesellschaft. Rassismus ist ein Problem, das auch im Klassenzimmer und auf dem Schulhof vorkommt und angegangen werden kann. Schule als Lernfeld ist ein Ort, an dem rassistische Diskriminierung behandelt werden kann und die dahinterliegenden Gefühle und Ursachen erlebt, diskutiert und überwunden werden können.


Sport wird häufig als integrationsfördernd für Migranten/-innen betrachtet. Verschiedene Sportarten, insbesondere Fussball, werden rege von Migranten/-innen ausgeübt. Der Sportbereich bleibt jedoch, wie jeder andere Alltagsbereich, nicht von der Diskriminierungsproblematik verschont.


Schwierigkeiten beim Zusammenleben unterschiedlicher Gemeinschaften, erhöhtes Gewaltpotential, Ghettoisierungstendenzen - es sind die Städte und Gemeinden, die sich tagtäglich mit diesen Problemen herumzuschlagen haben! Doch gerade ihnen mangelt es häufig nicht nur an finanziellen Ressourcen, sondern auch an Fachpersonal und dem nötigen Know-how, um die Probleme anzugehen.



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