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Aktuell


Aktionswoche gegen Rassismus 2015

Eine Gelegenheit, im Rahmen einer nationalen und internationalen Kampagne aktiv zu werden, bietet der von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Tag zur Eliminierung jeder Rassendiskriminierung vom 21. März.  Aus diesem Anlass planen mehrere Schweizer Städte und Gemeinden  Veranstaltungswochen für 2015.
Die Fachstelle für Rassismusbekämpfung bietet allen, die Projekte gegen Rassismus und für Menschenrechte entwickeln und durchführen wollen, fachliche und - nach Möglichkeit - finanzielle Unterstützung an.
  • Gemeinsam durchgeführte Aktionen verstärken die Wirkung Ihres Vorhabens. Falls Sie als NGO, Verein oder Privatperson ein Projekt planen, ist es sinnvoll, wenn Sie Ihr Vorhaben mit dem oder der Integrationsdelegierten Ihrer Gemeinde bzw. Ihres Kantons absprechen.
  • Damit wir ein Gesuch für die Mitfinanzierung eines Projektes rechtzeitig behandeln und Ihnen frühzeitig eine Rückmeldung geben können, bitten wir Sie, uns Ihr Gesuch so schnell wie möglich, jedoch bis spätestens anfang Februar 2015 einzureichen.
  • Beispiele möglicher Aktivitäten finden Sie auf unserer Internetseite unter Projektdatenbank: (http://www.edi.admin.ch/frb/00483/00490/01548/index.html?lang=de)
Weitere Informationen:

Europarat publiziert fünften Rassismus-Länderbericht über die Schweiz

Der Bundesrat hat Anfang September Kenntnis genommen vom 5. Bericht der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) über die Schweiz und wird die darin formulierten Empfehlungen prüfen. Der Bericht wurde vom Europarat verabschiedet und heute veröffentlicht.

Die Anti-Rassismus Kommission des Europarats würdigt das kontinuierliche Engagement der Behörden in der Schweiz und deren unmissverständliche Verurteilung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Als positiv erachtet sie insbesondere die Bereitstellung von Beratungsangeboten für Diskriminierungsopfer im Rahmen der kantonalen Integrationsprogramme KIP, der verstärkte Einsatz gegen Rassismus und Diskriminierung in der Schule, die Angebote in der Menschenrechtsbildung sowie die Unterstützung einzelner Kantone und Gemeinden für LGBT-Personen (Lesbian, Gay, Bisexual und Trans).

Die Kommission übt aber auch Kritik an der Schweiz. Der ausländerfeindliche und teilweise rassistische politische Diskurs beeinträchtige die Lebensbedingungen von Schwarzen, Jenischen und Fahrenden. Nach wie vor komme es auch auf dem Arbeitsmarkt oder bei Dienstleistungen zu Diskriminierungen.

Die zu prüfenden Empfehlungen beinhalten den weiteren Ausbau der Integrationsmassnahmen, die verstärkte Sensibilisierung der Medien für die Thematik sowie der Aufbau unterstützender Strukturen und Angebote für LGBT-Personen in allen Landesteilen.

No hate speech Kampagne

Im Frühjahr 2013 hat der Europarat die No Hate Speech Kampagne lanciert. Das Ziel der Kampagne ist es, Jugendliche und Jugendorganisationen für Hassreden im Internet und deren Verletzung der Menschenrechte zu sensibilisieren. Jugendliche spielen hier eine aktive Rolle: sie können on- und offline mitmachen.

Die Schweiz beteiligt sich an der Umsetzung dieser Kampagne und führt verschiedene Aktionen durch. Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) hat die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) mandatiert, die Lage und den Bedarf in der Schweiz zu analysieren, eine Website zu schaffen und Aktivitäten im Jahr 2014 durchzuführen, analog zu den Projekten in den anderen europäischen Ländern. Bei der Umsetzung wird die SAJV von einer Steuergruppe aus Vertreter/-innen des BSV, der Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRB und den Verbänden co-habiter und SavoirLibre begleitet.

Sie haben im Internet rassistische Äusserungen gefunden?
Die nationale Koordinationsstelle Internet-Kriminalität (KOBIK) des Bundesamts für Polizei ist die zentrale Anlaufstelle für Personen, die verdächtige Internet-Inhalte melden möchten - auf Wunsch auch anonym.                                         

Schweiz präsentiert vor UNO-Ausschuss gegen Rassendiskriminierung Bericht über Massnahmen gegen Diskriminierung

Der UNO-Ausschuss gegen Rassendiskriminierung hat am 14. und 17. Februar 2014 den aktuellen Bericht der Schweiz über die Umsetzung des Internationalen Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung (CERD) begutachtet. Eine Delegation des Bundes, der Kantone, der Gemeinden und Städte haben den Bericht in Genf präsentiert und Fragen der Ausschussmitglieder beantwortet.

Bericht der Fachstelle für Rassismusbekämpfung 2012 – Übersicht und Handlungsfelder

Die Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRB veröffentlicht ihren ersten Bericht zu rassistischer Diskriminierung in der Schweiz. Er dokumentiert die Massnahmen von Staat und Gesellschaft und bietet die Grundlage, um Handlungsbedarf zu erkennen und Präventionsstrategien zu planen.

Handbuch zum Diskriminierungsrecht

Rassismusvorfälle in der Beratungspraxis 2013

Der Monitoringbericht 2013 des Beratungsnetzes für Rassismusopfer ist eine Auswertung von 192 Beratungsfällen, gesammelt von elf Beratungsstellen aus der ganzen Schweiz. Dieser zeigt, dass die meisten Fälle in der Arbeitswelt, auf dem Wohnungsmarkt sowie im Kontakt mit der Verwaltung oder der Polizei stattgefunden haben. Menschen, die sich an eine Beratungsstelle wandten, waren zuvor oftmals verbal angegriffen, bedroht oder benachteiligt worden.

Typ: PDF
Rassismusvorfälle in der Beratungspraxis 2013
23.06.2014 | Grösse: 1219 kb | Typ: PDF

Handlungsempfehlungen gegen Diskriminierung in der Arbeitswelt

Im Rahmen des Dialogs der Tripartiten Agglomerationskonferenz TAK über die Integration am Arbeitsplatz hat die Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRB das Merkblatt „Die Bekämpfung am Arbeitsplatz lohnt sich" erarbeitet.  Darin werden die wichtigsten Bereiche und Formen der Diskriminierung in der Arbeitswelt kurz erläutert und mit Handlungsempfehlungen ergänzt.
Arbeitswelt
Link zur Seite Arbeitswelt der FRB

Diskriminierungsschutz in den kantonalen Integrationsprogrammen (KIP)

Eine umfassende Integrationspolitik ist nur möglich, wenn gleichzeitig der Schutz vor Diskriminierung konsequent umgesetzt wird. Die 2014 in Kraft getretenen kantonalen Integrationsprogramme (KIP) umfassen konsequenterweise auch Massnahmen im Bereich des Diskriminierungsschutzes:
  • Von Diskriminierung betroffene Menschen erhalten kompetente Beratung.
  • Die Institutionen der Regelstrukturen bauen individuelle und strukturelle Hürden beim Zugang zu ihren Leistungen ab.

Die KIP aller Kantone führen Massnahmen zum Diskriminierungsschutz auf. Die Umsetzungsarbeiten der kantonalen und kommunalen Integrationsdienste werden von der FRB eng begleitet: mit Coaching, fachlicher Unterstützung und wo nötig und möglich mit finanziellen Hilfen.

Weitere Informationen zur Integrationspolitik des Bundes:

Qualität in der Beratung im Bereich Diskriminierungsschutz

Im Rahmen der kantonalen Integrationsprogramme (KIP) unterstützt die FRB Aufbau, Weiterentwicklung und Qualitätssicherung im Bereich Diskriminierungsschutz.

Die FRB hat eine „Aide-mémoire" zu Fragen der Qualitätssicherung (Formen der Qualitätssicherung, Aufgaben, mögliche Qualitätskriterien, Vorgehensvarianten) erstellt. Diese stützen sich auf die bisherigen Erfahrungen im Diskriminierungsbereich und in anderen vergleichbaren Tätigkeitsbereichen ab.

Das Papier, erhältlich in deutscher, französischer und italienischer Sprache, ist so gestaltet, dass es auch als nützliche Checkliste bei Konzeption, Gestaltung, Aushandlung und Überprüfung der Beratungsangebote dienen kann.

Inhalt und Gestaltung werden zurzeit in Regionalgruppen, mit einzelnen Integrations-diensten und Dienstleistungsanbietern diskutiert. Die FRB nimmt gerne Anregungen und Kommentare entgegen. Die gesammelten Erfahrungen und Rückmeldungen werden für die Erarbeitung der zweiten KIP- Phase (2018-2021) verwendet.

Typ: PDF
FRB - Aide mémoire Beratung und Qualität
05.11.2014 | Grösse: 584 kb | Typ: PDF


Kursangebot: Mit dem Recht gegen rassistische Diskriminierung

Sensibilisierung zu Diskriminierung, Diskriminierungsschutz und zur Nutzung möglicher Rechtsmittel

Mit Weiterbildungskursen bietet die FRB interessierten Personen und Institutionen die Möglichkeit, ihr Wissen auf dem Gebiet der rassistischen Diskriminierung zu vertiefen. Grundlage ist der „Rechtsratgeber Rassistische Diskriminierung", den die FRB 2009 herausgegeben hat.
 
Die praxisorientierten Kurse nehmen konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden auf und klären Fragen wie:
Wie äussert sich rassistische Diskriminierung im Alltag? Wann liegt Rassismus bzw. Diskriminierung vor, wann nicht? Was kann oder muss ich dagegen tun? Ist der Rechtsweg sinnvoll? Welche Alternativen gibt es?
 
Die Teilnehmenden bringen eigene Erfahrungen ein, reflektieren gemeinsam und diskutieren lösungsorientiert, wie sie mit dem Thema Diskriminierung und Rassismus umgehen können.  
 
Einen Überblick über den Inhalt der Module findet sich auf folgender Seite:

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