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Weiterbildung
Mit dem Recht gegen rassistische Diskriminierung
Die Kurse werden auf Anfrage durchgeführt (mindestens 7 Personen) und sind zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Kursteilnehmenden. Sie finden in der ganzen Schweiz statt, in deutscher oder französischer Sprache. Ein Kurs dauert mindestens einen Tag (7 h). Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass sich Halbtageskurse bei dieser komplexen Thematik nicht eignen. Der Raum wird von der interessierten Institution zur Verfügung gestellt, Kursleitung und Unterlagen sind beim ersten Kurs kostenlos.
Das Standardangebot „Information und Sensibilisierung - Interkulturelle Konflikte gerecht und mit dem Recht lösen" (Modul 1) richtet sich an Personen und Institutionen, die bei ihrer Arbeit direkt mit Diskriminierung in Berührung kommen und ihren Umgang damit klären wollen. Dies können Personen aus Ombudsstellen, Integrationsfachstellen oder Nichtregierungsorganisationen sein.
Im ersten Teil des Kurses werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Begriffe von Diskriminierung und Rassismus eingeführt und mit den zahlreichen Rechtsnormen, die Menschen vor rassistischer Diskriminierung schützen, vertraut gemacht. Im zweiten Teil bringen die Kursteilnehmenden ihre eigenen Fragen und Erfahrungen ein und analysieren Fallbeispiele aus der Praxis. Zusammen mit den Kursleitenden analysieren sie die Rechtslage, überlegen Chancen und Risiken verschiedener Vorgehensweisen und diskutieren mögliche Lösungswege.
Das zweite Angebot „Vermittlung von Praxiskompetenzen - Interkulturelle Konflikte und Diskriminierung gerecht und mit dem Recht lösen" (Modul 2) richtet sich an Mitarbeitende von Institutionen, die bereit sind, sich mit den Herausforderungen auseinander zu setzen, die eine zunehmend differenzierte Kundschaft bietet. Dies können Personen aus der öffentlichen Verwaltung, Personalabteilungen oder Bildungssektor sein, welche sich nicht unmittelbar mit Themen der Integration und Diskriminierung befassen.
Der Kurs beinhaltet eine kurze Einführung in die Begriffe von Diskriminierung und Rassismus, zeigt mögliche Probleme rund um interkulturelle Konflikte (insb. Missverständnisse, Irritationen, blinde Flecken, Diskriminierung, Diskriminierungsvorwurf) auf. Ausgehend von eigenen Erfahrungen setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den eigenen Problemen und Vorurteilen auseinander, behandeln eigenes Fallmaterial und entwickeln praxisbezogene Grundsätze zur Prävention und Intervention von Konflikten im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit.
Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRB:
Tel. 031 324 10 33 oder per Mail: ara@gs-edi.admin.ch.
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