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Rechtsratgeber Rassistische Diskriminierung
Das Recht ist eine wichtige Grundlage für die Sensibilisierung und Prävention, um rassistische Diskriminierung bewusst zu machen und zu bekämpfen. Rechtskenntnisse helfen, rassistisch diskriminierendes Handeln im Alltag zu verhindern oder Konflikte zu lösen. In bestimmten Situationen ist zudem der Rechtsweg der letzte Schritt, wenn alle anderen Handlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind.
Mangelnde Kenntnis des Rechts, Unsicherheit und Ängste hindern manche von rassistischer Diskriminierung betroffene Personen wie auch Anlauf- und Beratungsstellen, rechtlich dagegen vorzugehen. Zuviele Fragen sind offen, der Ausgang des Prozesses ist unsicher, die Kosten wirken bedrohlich und die persönliche Belastung wird gross. Diese Schranken abzubauen, ist die Absicht des Rechtsratgebers Rassistische Diskriminierung. Er wurde von der Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRB zusammen mit der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus EKR und Humanrights.ch/MERS im Rahmen des Projektes Beratungsnetz für Rassismusopfer entwickelt und 2009 herausgegeben.
Professor Dr. Thomas Geiser, Forschungsinstitut für Arbeit und Arbeitsrecht, HSG St. Gallen:
„Von einem Ratgeber kann und darf aber auch keine Kampfschrift erwartet werden. Die Autoren haben vielmehr ein sehr ausgewogenes Werk vorgelegt, das ohne jeden Zweifel in der Praxis gute Dienste leisten wird. Es ist zu hoffen, dass es die nötige Verbreitung findet, namentlich bei jenen Personen, welche - leider auch in der Schweiz - auf diese Hilfe angewiesen sind."
„Den Betroffenen wird in verständlicher Art und Weise aufgezeigt, was sie beim Vorliegen von diskriminierenden Verhaltensweisen unternehmen können und welche rechtlichen Möglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen. Umgekehrt legt der Ratgeber auch die gebotene Zurückhaltung an den Tag, wo die Rechtslage unklar ist oder die Erfolgsaussichten eines Verfahrens ungewiss sind."
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