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Medienmitteilungen des EDI

  • 26. Februar 2026

    Schweizer Grand Prix Design 2026 geht an atelier oï, Ursula Hiestand und Simone C Niquille

    Das Bundesamt für Kultur (BAK) zeichnet auf Empfehlung der Eidgenössischen Designkommission das Design- und Architekturstudio atelier oï, die Grafikerin Ursula Hiestand sowie die Designerin und Forscherin Simone C Niquille mit dem Schweizer Grand Prix Design 2026 aus. Mit der Auszeichnung würdigt der Bund drei herausragende Studios, die das Schweizer Design national und international nachhaltig prägen und weiterentwickeln.

  • 25. Februar 2026

    Inklusions-Initiative: Der Bundesrat verabschiedet die Botschaft zum indirekten Gegenvorschlag

    Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 25. Februar 2026 die Botschaft zur Volksinitiative «Für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Inklusions-Initiative)» und zum indirekten Gegenvorschlag verabschiedet. Er lehnt die Initiative ab, will die Anliegen jedoch mit einem indirekten Gegenvorschlag aufnehmen. Vorgesehen sind ein verbindlicher Rahmen zur Förderung der Inklusion sowie Massnahmen im Bereich der Invalidenversicherung (IV).

  • 25. Februar 2026

    Bessere Nutzung der geltenden Rechtsgrundlage zur Weiterentwicklung der Prävention in der Gesundheitsversorgung

    An seiner Sitzung vom 25. Februar 2026 hat der Bundesrat den Bericht «Programme und Massnahmen der Prävention in der Gesundheitsversorgung: Rollenklärung» in Erfüllung zweier Postulate genehmigt. Dieser Bericht zeigt auf, dass der bestehende Rechtsrahmen den Akteuren genügend Handlungsspielraum gibt, um die Prävention in der Gesundheitsversorgung zu stärken.

  • 24. Februar 2026

    Der Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises 2026 geht an Villi Hermann

    Villi Hermann wird mit dem Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises 2026 ausgezeichnet. Der in Luzern geborene und heute in Lugano lebende Regisseur, Drehbuchautor und Produzent hat das Schweizer Filmschaffen in seiner über 50-jährigen Karriere massgeblich geprägt. Sein Werk zeichnet sich durch Mut, gesellschaftliches Engagement und künstlerische Finesse aus und weist ihn als internationale Referenz im Schweizer Filmschaffen aus

  • 19. Februar 2026

    Der Schweizer Grand Prix Literatur 2026 geht an Corinne Desarzens

    Das Bundesamt für Kultur würdigt das Werk der Schriftstellerin Corinne Desarzens mit der höchsten Auszeichnung für Literatur in der Schweiz. Der Spezialpreis Übersetzung geht in diesem Jahr an Christian Viredaz. Sieben Werke, die im vergangenen Literaturjahr erschienen sind, werden mit einem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am Freitag, 15. Mai 2026, im Rahmen der Solothurner Literaturtage in Anwesenheit der Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider statt.

  • 19. Februar 2026

    Umsetzung des Kostendämpfungspakets 2: Eröffnung der Vernehmlassung zum Arzneimittelbereich

    Das aus zwei Paketen bestehende Kostendämpfungsprogramm soll den Anstieg der Gesundheitskosten zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) bremsen und so die Prämienzahlenden entlasten. Das Massnahmenpaket 2, das vom Parlament im März 2025 verabschiedet wurde, umfasst mehrere Änderungen des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung. An seiner Sitzung vom 18. Februar 2026 hat der Bundesrat das Vernehmlassungsverfahren zu den entsprechenden Anpassungen der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) und der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) eröffnet. Mit diesen Änderungen sollen der Zugang zu innovativen Therapien gefördert und gleichzeitig die Versorgung mit Arzneimitteln verbessert sowie Einsparungen erzielt werden.

  • 18. Februar 2026

    Cereulid-verunreinigte Säuglingsnahrung: Erste Testresultate liegen vor

    Im Januar und Februar 2026 haben verschiedene Hersteller in der Schweiz Babynahrungen wegen Verunreinigungen mit dem Giftstoff Cereulid zurückgerufen. Die betroffenen Produkte wurden vom Markt entfernt. Die Säuglingsnahrungen verschiedener Hersteller werden derzeit im Labor auf Cereulid untersucht. In den ersten 33 analysierten Proben wurde das Gift in zwei Proben nachgewiesen. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) klärt das gesamte Ereignis zusammen mit den kantonalen Vollzugsorganen lückenlos auf und verlangt von den Unternehmen eine kritische Aufarbeitung sowie Verbesserungen.

  • 18. Februar 2026

    Bundesrat will Prinzip der einmaligen Datenerhebung im KVG gesetzlich verankern

    Gesundheitsdaten sollen künftig verwaltungsseitig nur noch ein einziges Mal erhoben werden, statt sie mehrfach von den Leistungserbringern zu verlangen. Dies reduziert den administrativen Aufwand, erhöht die Datenqualität und verbessert Kantonen, Versicherern, Spitälern und Gerichten den Zugang zu den Daten sowie deren Nutzung. Für die konsequente Umsetzung des Prinzips der einmaligen Datenerhebung («Once Only») soll das Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) angepasst werden. Der Bundesrat hat die entsprechende Botschaft an seiner Sitzung vom 18. Februar 2026 an das Parlament überwiesen.

  • 17. Februar 2026

    Michelle Ziegler wird neue Leiterin des Museums für Musikautomaten Seewen

    Michelle Ziegler wurde vom Bundesamt für Kultur zur neuen Leiterin des Museums für Musikautomaten Seewen (SO) ernannt. Sie tritt ihre Funktion am 1. Juni 2026 an und ersetzt Christoph Hänggi, der in den Ruhestand tritt.

  • 17. Februar 2026

    Lumpy-Skin-Disease: Verbot der Sömmerung von Rindern in Frankreich für die Saison 2026

    Wegen der seit Ende Juni 2025 in Frankreich auftretenden Lumpy-Skin-Disease (LSD) hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) entschieden, die Sömmerung von Rindern in Frankreich für die Saison 2026 zu verbieten. Die Massnahme soll die Einschleppung dieser hochansteckenden Tierseuche in die Schweiz verhindern und den Rinderbestand nachhaltig schützen. Dem Entscheid gingen ausführliche Gespräche mit den kantonalen Veterinärdiensten und der betroffenen Branche voraus. Von der Massnahme betroffen sind rund 260 Betriebe, hauptsächlich in der Westschweiz. Derzeit werden auf Schweizer Boden Sömmerungslösungen gesucht. Die Landwirtschaftsorganisationen werden die Tierhaltenden dabei begleiten und unterstützen. Bisher wurde in der Schweiz noch kein Fall von LSD festgestellt.

  • 13. Februar 2026

    Öffentliche Warnung: Pestizidrückstände in Reis «Riso Superfino Basmati » verkauft bei Denner

    Im Produkt «Riso Superfino Basmati» von Primefood S.A., verkauft bei Denner, wurden Rückstände des Pflanzenschutzmittels Chlorpyrifos nachgewiesen. Der Fund wurde im Rahmen einer amtlichen Kontrolle gemacht. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, das betroffene Produkt nicht zu konsumieren. Denner hat es umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.

  • 12. Februar 2026

    Der Schweizer Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim 2026 geht an Fabrice Gygi, Hilar Stadler und Tilla Theus

    Auf Empfehlung der Eidgenössischen Kunstkommission zeichnet das Bundesamt für Kultur in diesem Jahr Fabrice Gygi, Hilar Stadler und Tilla Theus mit dem Schweizer Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim aus. Die Preisverleihung findet am 15. Juni 2026 in Basel in Anwesenheit von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider statt. Im Anschluss wird die Ausstellung Swiss Art Awards eröffnet.

  • 11. Februar 2026

    Der Bundesrat legt die Leitlinien der nächsten IV-Reform fest

    Der Verbleib am Arbeitsplatz sowie die Integration oder Reintegration der Versicherten in den Arbeitsmarkt soll weiter gefördert werden. Das ist das Ziel der nächsten Reform der Invalidenversicherung (IV), der sogenannten Integrationsreform. An seiner Sitzung vom 11. Februar 2026 hat der Bundesrat deren Leitlinien beschlossen. Eine der zentralen Massnahmen der Revision ist die Einführung einer neuen Integrationsleistung. Gleichzeitig müssen alle möglichen Massnahmen getroffen werden, damit eine Zusatzfinanzierung für die IV nicht notwendig wird. Sollte dies nicht genügen, schlägt der Bundesrat vor, die Lohnbeiträge um 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte zu erhöhen. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) ist zudem beauftragt, Massnahmen zu prüfen, um kurzfristig die für die Finanzierung der laufenden Ausgaben nötigen flüssigen Mittel sicherzustellen, falls sich die finanzielle Lage der Versicherung schneller als erwartet verschlechtern sollte.

  • 11. Februar 2026

    Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur Vereinfachung der ISOS-Anwendung

    An seiner Sitzung vom 11. Februar 2026 hat der Bundesrat die Vernehmlassung zur Änderung der Verordnung über das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (VISOS) und der Raumplanungsverordnung (RPV) eröffnet. Mit den Anpassungen soll die Behandlung von zahlreichen Planungs- und Bauvorhaben vereinfacht und beschleunigt werden. Die Vernehmlassung dauert bis am 18. Mai.

  • 10. Februar 2026

    Monitoring der Kostenentwicklung in der Krankenversicherung

    Die Kosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung sind im vierten Quartal 2025 im Jahresrythmus um 5,2 Prozent gestiegen. In den letzten zwölf Monaten verursachte eine Person durchschnittlich Kosten in der Höhe von 4968 Franken. Das sind 247 Franken mehr als im Vorjahr. Die grössten Anteile der Gesundheitsausgaben stammen aus ambulanten Arztbehandlungen, gefolgt von ambulanten und stationären Behandlungen in Spitälern und der Abgabe von Arzneimitteln.

  • 5. Februar 2026

    EDI und EJPD erarbeiten mit Kantonen und Gemeinden eine gemeinsame Strategie gegen häusliche, sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt

    Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement und das Eidgenössische Departement des Innern setzen sich in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen gegen häusliche, sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt ein. Nun führen sie ihre Ansätze in einer gemeinsamen nationalen Strategie zusammen. Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider und Bundesrat Beat Jans bekräftigen damit das entschlossene Engagement des Bundes gegen Gewalt – in enger Zusammenarbeit mit Kantonen, Städten und Gemeinden. Die Arbeiten dazu wurden am 5. Februar 2026 lanciert.

  • 3. Februar 2026

    Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz: Bund aktualisiert Informationsmaterial

    Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) veröffentlichen eine aktualisierte Version des Informationsmaterials zum Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Die überarbeiteten Unterlagen enthalten Informationen für Unternehmen und Arbeitnehmende über ihre jeweiligen Rechte und Pflichten.

  • 30. Januar 2026

    2025: Höchster Stand von Aufnahmen neuer Medikamente in die Spezialitätenliste

    In die Spezialitätenliste werden vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) alle Medikamente aufgenommen, die von der obligatorischen Krankenversicherung (OKP) bezahlt werden. Das BAG hat im Jahr 2025 202 Gesuche zu wichtigen Anpassungen in die Spezialitätenliste abgeschlossen und dabei den Zugang zu 39 neuen Medikamenten und 52 neuen Indikationen umgesetzt – so viel wie noch nie. Um die Versorgung zu stärken, hat das BAG ausserdem Preiserhöhungen bei 14 Medikamenten bewilligt und in 120 Fällen auf eine Preissenkung verzichtet. Die Daten des Jahres 2025 zeigen, dass Preise und Kosten für Medikamente erneut gestiegen sind.

  • 29. Januar 2026

    Mathieu Erb wird neuer Leiter des Geschäftsfeldes «AHV, Berufliche Vorsorge und EL» des BSV

    Mathieu Erb wird neuer Vizedirektor des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) und wird die Leitung des Geschäftsfeldes «AHV, Berufliche Vorsorge und EL» (ABEL) übernehmen. Er folgt auf Colette Nova, die Ende Februar 2026 in Pension gehen wird.

  • 29. Januar 2026

    Internationale Studie zur Grundversorgung: Schweizer Ärztinnen und Ärzte sind mit ihrer Tätigkeit mehrheitlich zufrieden

    Ärztinnen und Ärzte in der Grundversorgung bewerten die Gesamtleistung des Schweizer Gesundheitssystems als sehr gut oder gut. Mit ihrer eigenen Tätigkeit sind fast acht von zehn Ärztinnen und Ärzte ziemlich bis sehr zufrieden, obwohl sich die Hälfte sehr gestresst oder äusserst gestresst fühlt. Dies zeigt eine internationale Befragung, die unter der Schirmherrschaft der Stiftung Commonwealth Fund in zehn Ländern durchgeführt wurde.