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Medienmitteilungen des EDI

  • 5. Februar 2026

    EDI und EJPD erarbeiten mit Kantonen und Gemeinden eine gemeinsame Strategie gegen häusliche, sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt

    Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement und das Eidgenössische Departement des Innern setzen sich in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen gegen häusliche, sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt ein. Nun führen sie ihre Ansätze in einer gemeinsamen nationalen Strategie zusammen. Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider und Bundesrat Beat Jans bekräftigen damit das entschlossene Engagement des Bundes gegen Gewalt – in enger Zusammenarbeit mit Kantonen, Städten und Gemeinden. Die Arbeiten dazu wurden am 5. Februar 2026 lanciert.

  • 4. Februar 2026

    Elektroautos wieder im Vorwärtsgang

    Mit insgesamt 232 602 neuen Personenwagen wurden 2025 in der Schweiz zum sechsten Mal in Folge markant weniger Neuzulassungen registriert als in den Jahren vor der Covid-Pandemie. Im Vergleich zum Vorjahr resultierte ein Minus von 2%. Trotzdem haben die Neuzulassungen von Elektroautos um 16% zugelegt, und die Plug-in-Hybride verzeichneten sogar ein Plus von 26%. Insgesamt verkehrten 2025 auf den Schweizer Strassen 6,6 Millionen Motorfahrzeuge. Dies geht aus der offiziellen Schweizer Strassenfahrzeugstatistik hervor, die vom Bundesamt für Statistik (BFS) erstellt wird.

  • 3. Februar 2026

    Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz: Bund aktualisiert Informationsmaterial

    Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) veröffentlichen eine aktualisierte Version des Informationsmaterials zum Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Die überarbeiteten Unterlagen enthalten Informationen für Unternehmen und Arbeitnehmende über ihre jeweiligen Rechte und Pflichten.

  • 30. Januar 2026

    2025: Höchster Stand von Aufnahmen neuer Medikamente in die Spezialitätenliste

    In die Spezialitätenliste werden vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) alle Medikamente aufgenommen, die von der obligatorischen Krankenversicherung (OKP) bezahlt werden. Das BAG hat im Jahr 2025 202 Gesuche zu wichtigen Anpassungen in die Spezialitätenliste abgeschlossen und dabei den Zugang zu 39 neuen Medikamenten und 52 neuen Indikationen umgesetzt – so viel wie noch nie. Um die Versorgung zu stärken, hat das BAG ausserdem Preiserhöhungen bei 14 Medikamenten bewilligt und in 120 Fällen auf eine Preissenkung verzichtet. Die Daten des Jahres 2025 zeigen, dass Preise und Kosten für Medikamente erneut gestiegen sind.

  • 30. Januar 2026

    Durchschnittliche Jahresteuerung des Wohneigentums im Jahr 2025 beträgt 4,6%

    Der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) stieg im 4. Quartal 2025 im Vergleich zum Vorquartal um 0,5% und steht bei 125,0 Punkten (4. Quartal 2019 = 100). Gegenüber dem gleichen Quartal im Vorjahr betrug die Teuerung 3,9%. Die durchschnittliche Jahresteuerung für Wohneigentum belief sich im Jahr 2025 auf 4,6%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

  • 29. Januar 2026

    Mathieu Erb wird neuer Leiter des Geschäftsfeldes «AHV, Berufliche Vorsorge und EL» des BSV

    Mathieu Erb wird neuer Vizedirektor des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) und wird die Leitung des Geschäftsfeldes «AHV, Berufliche Vorsorge und EL» (ABEL) übernehmen. Er folgt auf Colette Nova, die Ende Februar 2026 in Pension gehen wird.

  • 29. Januar 2026

    Internationale Studie zur Grundversorgung: Schweizer Ärztinnen und Ärzte sind mit ihrer Tätigkeit mehrheitlich zufrieden

    Ärztinnen und Ärzte in der Grundversorgung bewerten die Gesamtleistung des Schweizer Gesundheitssystems als sehr gut oder gut. Mit ihrer eigenen Tätigkeit sind fast acht von zehn Ärztinnen und Ärzte ziemlich bis sehr zufrieden, obwohl sich die Hälfte sehr gestresst oder äusserst gestresst fühlt. Dies zeigt eine internationale Befragung, die unter der Schirmherrschaft der Stiftung Commonwealth Fund in zehn Ländern durchgeführt wurde.

  • 28. Januar 2026

    Der Bundesrat ernennt die Mitglieder der Kommission für historisch belastetes Kulturerbe

    Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Januar 2026 das Präsidium und die Mitglieder der Expertenkommission für historisch belastetes Kulturerbe ernannt. Die Kommission wird den Bundesrat und die Bundesverwaltung in Fragen rund um historisch belastetes Kulturerbe beraten. Sie kann in strittigen Fällen angerufen werden und nicht bindende Empfehlungen zu Kunstwerken aus der Zeit des Nationalsozialismus und zu Kulturgütern aus dem kolonialen Kontext abgeben.

  • 28. Januar 2026

    Zinslose Anlage von Freizügigkeitsgeldern der Auffangeinrichtung

    In einem Tiefzinsumfeld soll die Auffangeinrichtung BVG Freizügigkeitsgelder weiterhin zinslos bei der Bundestresorerie anlegen können. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Januar 2026 eine entsprechende Gesetzesänderung in die Vernehmlassung geschickt. Die Vernehmlassung dauert bis am 30. März 2026.

  • 28. Januar 2026

    Bundesrat verabschiedet Bericht zur kantonalen Spitalplanung

    Der starke Kostenanstieg im Gesundheitswesen belastet die privaten und öffentlichen Haushalte. Der Bundesrat hält in einem am 28. Januar 2026 verabschiedeten Bericht fest, dass aus Sicht der Kostendämpfung auch im Spitalbereich Verbesserungspotenzial besteht, weshalb er Empfehlungen an die Kantone formuliert. Er wird die Umsetzung der jüngst angepassten Empfehlungen der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) verfolgen und auf dieser Basis entscheiden, ob eine weitere Präzisierung der heutigen Rahmenbedingungen bis hin zu einer gesamtschweizerischen Spitalplanung angebracht ist.

  • 28. Januar 2026

    Rolle der AHV-Ausgleichskassen: Bundesrat sieht keinen Handlungsbedarf

    Die Rollen der kantonalen und der Verbandsausgleichskassen der AHV und ihr Verhältnis zueinander sind im Gesetz klar geregelt. Ein Postulat forderte vom Bundesrat zu prüfen, wie die rechtlichen Regeln besser durchgesetzt werden können. In seinem an der Sitzung vom 28. Januar 2026 verabschiedeten Bericht legt der Bundesrat dar, dass er keinen Handlungsbedarf sieht.

  • 28. Januar 2026

    Der Bundesrat verabschiedet den ersten nationalen Aktionsplan gegen Hate Crimes gegenüber LGBTIQ-Personen

    Der Bundesrat will lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, intergeschlechtliche und queere Menschen besser vor Hassverbrechen und Gewalt schützen. Zu diesem Zweck hat er an seiner Sitzung vom 28. Januar 2026 den ersten nationalen Aktionsplan verabschiedet, der drei Handlungsfelder umfasst: Unterstützung und Schutz der Opfer, Prävention sowie Monitoring.

  • 27. Januar 2026

    Schweizer Filmpreis 2026: Die Nominierten stehen fest

    Die Nominierten für den Schweizer Filmpreis 2026 wurden heute im Rahmen der Nacht der Nominationen in Solothurn bekannt gegeben. Die Verleihung des Schweizer Filmpreises 2026 findet am 27. März im Kongresshaus Zürich statt.

  • 27. Januar 2026

    Seit 50 Jahren für Frauenfragen engagiert

    Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF wurde am 28. Januar 1976 vom Bundesrat eingesetzt. Auch 50 Jahre nach ihrer Einsetzung als ständige ausserparlamentarische Kommission ist die EKF eine zentrale Instanz, die auf Bundesebene Themen der Gleichstellung der Geschlechter sichtbar macht und ihnen mit Grundlagendokumenten und Empfehlungen Gewicht verleiht. Die Jubiläumsfeier findet am 23. April 2026 im Beisein von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider in Bern statt.

  • 23. Januar 2026

    Öffentliche Warnung: Salmonellen in Bio-Power Mix, verkauft bei Migros

    Im Produkt «Bio-Power Mix» wurden Salmonellen nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, das betroffene Produkt nicht zu konsumieren. Die Migros hat das Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.

  • 21. Januar 2026

    Berufliche Vorsorge: Anstieg der Bilanzsumme, Reduktion der Unterdeckung

    Die 1292 Schweizer Pensionskassen erreichten 2024 eine Bilanzsumme von 1220,6 Milliarden Franken (Vorjahr 1129,1 Milliarden Franken) mit einem positiven Nettoergebnis der Vermögensanlagen von 83,7 Milliarden Franken (Vorjahr 54,2 Milliarden Franken). Zudem konnten höhere Wertschwankungsreserven gebildet und die Unterdeckung weiter reduziert werden. Dies geht aus den definitiven Ergebnissen der Pensionskassenstatistik 2024 des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

  • 20. Januar 2026

    Produzenten- und Importpreisindex mit durchschnittlicher Jahresteuerung von –1,0% im Jahr 2025

    Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im Dezember 2025 gegenüber dem Vormonat um 0,2% und erreichte den Stand von 104,3 Punkten (Dezember 2020 = 100). Im Vergleich zum Dezember 2024 sank das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 1,8%. 2025 belief sich die durchschnittliche Jahresteuerung auf –1,0%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

  • 15. Januar 2026

    Sozialplan für angekündigten Stellenabbau bei Swissmedic verabschiedet

    Swissmedic und ihre Sozialpartner, namentlich der Personalkommission sowie den Verbänden transfair, VPOD und PVB haben sich gestern Abend einvernehmlich auf einen Sozialplan geeinigt. Dieser wurde nötig, nachdem Swissmedic im November 2025 neben der Reduktion der Sachkosten um 6 Millionen Franken auch einen Abbau von rund 45 Vollzeitstellen über die nächsten zwei Jahre ankündigen musste, um die finanzielle Situation stabilisieren zu können.

  • 14. Januar 2026

    Öffentliche Warnung: Danthron in Slinmy Herbal Tea Drink Original

    Im Produkt Slinmy Herbal Tea Drink Original wurde Danthron nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, das betroffene Produkt nicht zu konsumieren. Die Verkaufsstellen in der Schweiz haben das Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.

  • 14. Januar 2026

    Bundesrat verabschiedet Bericht zum Teuerungsausgleich im Gesundheitswesen

    An seiner Sitzung vom 14. Januar 2026 hat der Bundesrat einen Bericht zur Berücksichtigung der Teuerungsentwicklung im Gesundheitswesen verabschiedet. Dieser hält fest, dass das Gesetz bei den Tarifen, mit denen die Leistungserbringenden abrechnen keinen automatischen Teuerungsausgleich vorsieht. Der Bundesrat erachtet eine automatische Anpassung deshalb nicht als sachgerecht. Die Tarifpartner könnten jedoch innerhalb des rechtlichen Rahmens sachgerechte Tarifverträge aushandeln, die die Teuerung berücksichtigen.