Newsletter EBGB 4/2018: Gleichstellung als Auftrag


Behindertenpolitik

Programm «Selbstbestimmtes Leben»

Das erste gemeinsame Mehrjahresprogramm von Bund und Kantonen in der Behindertenpolitik ist dem Thema «Selbstbestimmtes Leben» gewidmet. Das macht Sinn, denn die Möglichkeit, ein selbstbestimmtes Leben führen zu können, ist ein zentraler Anspruch von Menschen mit Behinderungen – und nicht nur von ihnen! Auf die Fragen, was ein selbstbestimmtes Leben ist, was es dafür braucht, was Bund und Kantonen tun können oder sollen, gibt es viele – und selten einfache – Antworten. Gerade daher möchten wir diese Fragen nicht nur bei der Umsetzung des Mehrjahresprogrammes aufwerfen, sondern auch Personen stellen, die mit unterschiedlichem Bezug nah am Thema «Selbstbestimmtes Leben» sind. Wie die Antworten ausfallen, werden wir künftig regelmässig in unserem Newsletter aufzeigen. Wir sind gespannt darauf!


Schwerpunkt Gleichstellung und Arbeit

Compasso

Arbeit ist das halbe Leben. Menschen mit Behinderungen haben es auf dem Arbeitsmarkt oft schwer. Das EBGB will mit dem Programm «Gleichstellung und Arbeit» die Rahmenbedingungen auf dem Arbeitsmarkt für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen verbessern. Das Programm bildet während vier Jahren (2018-2012) den Rahmen für Massnahmen, Austausch, Vernetzungs- und Sensibilisierungsarbeit. Dazu wird das EBGB unter anderem die Zusammenarbeit mit Compasso verstärken. Erfahren Sie mehr im folgenden Artikel von Compasso selbst.


News aus der Bundesverwaltung

Piktogramm leichte Sprache

Erste Texte in leichter Sprache sind online

Leichte Sprache? Ja, die kennen Sie nun. Oder haben Sie unser Faktenblatt zur leichten Sprache noch nicht gelesen? Wir sind nun einen Schritt weiter. Seit diesem Sommer haben wir erste Texte in leichter Sprache veröffentlicht. Es handelt sich um ausgewählte Informationen aus der Webseite des EBGB. Damit die Navigation nicht zum Hindernis wird, sind alle Texte in leichter Sprache zentral gesammelt. Neugierig geworden? Hier erfahren Sie mehr:

Prämienrechner jetzt zugänglich

Der Prämienrechner des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) ist nun zugänglich. Die Plattform www.priminfo.ch hat von der Stiftung «Zugang für alle» die Zertifizierung «Barrierefreie Website» erhalten. Eine einfache Massnahme, die es Menschen mit Behinderung ermöglicht, gleichberechtigt Versicherungsmodelle zu vergleichen.

www.priminfo.admin.ch

Finanzhilfen

Projekteingaben - Finanzhilfen

Neue Eingabetermine für Gesuche mit Schwerpunkt «Gleichstellung und Arbeit»

Gleichstellung lässt sich nicht einfach verordnen, sondern muss gestaltet werden. Der Bund unterstützt daher Projekte, die neue Wege der Integration von Menschen mit und ohne Behinderungen erproben.

Neu können Sie Gesuche im Bereich Arbeit laufend eingeben! Diese werden von uns so rasch als möglich überprüft und Sie erhalten in diesem Fall eine separate Empfangsbestätigung.

Link auf PBV

UNO-Konvention

Markus Schefer

Was machen Sie im UNO-Behindertenrechtsausschuss? Vier Fragen an Markus Schefer

Markus Schefer ist Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Basel. Im Juni 2018 wurde seine Wahl in den UNO-Behindertenrechtsausschuss bestätigt. Das ist ein Vertragsorgan der UNO-Behindertenrechtskonvention. Wir wollten wissen, was Markus Schefer zu seiner Kanditatur bewegt hat und welche Aufgaben nun auf ihn warten. Lesen Sie hier, die Antworten von Markus Schefer.


Neuigkeiten des EBGB

Matthias Leicht

Neuer stellvertretender Leiter des EBGB

Matthias Leicht-Miranda ist der neue stellvertretende Leiter des EBGB. Er tritt die Nachfolge von Iris Stucki an. Mit einem Lizentiat in Sozialwissenschaften und einem Master in Disability Studies war er bis anhin stellvertretender Leiter des Büros für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) in Moldawien. Er hat seine Arbeit beim EBGB am 1. Oktober 2018 aufgenommen.


Projekte im Fokus

Inklusion in der Arbeitswelt - Perspektivenwechsel durch iPunkt+

Inklusion in der Arbeitswelt – Perspektivenwechsel durch iPunkt+

Stufen vor dem Arbeitsplatz, hohe Erwartungen an die Flexibilität sowie Vorurteile von Führungspersonen und Teams können Menschen mit Behinderungen von der Arbeitswelt ausgrenzen. Das Projekt iPunkt+ von Impulse fördert ein inklusives Arbeitsumfeld – mit einem Label, welches das Bewusstsein der Unternehmen schärft.

Fachkontakt
Letzte Änderung 22.02.2018

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