Gesundheit

Gesundheitliche Chancengleichheit bedeutet: Menschen mit Behinderungen dürfen keine Nachteile haben, wenn es darum geht, gesund zu werden oder gesund zu bleiben. 

Dafür ist die Zugänglichkeit zur Gesundheitsförderung, zur Prävention von Krankheiten und zur medizinischen Versorgung eine wichtige Voraussetzung. Das sind einerseits barrierefreie Gebäude: Solange nicht alle Gesundheitspraxen zugänglich sind ist die freie Arztwahl für Patienten und Patientinnen mit Behinderungen nicht gewährleistet. Andererseits bedeutet die gesundheitliche Chancengleichheit aber auch den gleichberechtigten Zugang zu medizinischen Dienstleistungen und zu Programmen der Gesundheitsförderung. Diese müssen für Menschen mit Behinderungen den gleichen Qualitätsstandard aufweisen wie für alle andern auch. Die Kommunikation muss sichergestellt werden. Gehörlose Menschen brauchen Gebärdensprachdolmetschende. Menschen mit geistigen Behinderungen oder Lernschwierigkeiten brauchen für schriftliche Informationen die leichte Sprache. Zudem sollen die medizinischen Leistungen, Präventions- und Gesundheitsförderungsprogramme den spezifischen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen angepasst sein und nicht teurer sein als für Menschen ohne Behinderungen.

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Letzte Änderung 09.07.2019

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