eESA: Digitalisierung der Stiftungsaufsicht

eESA: Digitales System der ESA in Betrieb

Die ESA hat am 18. Mai 2022 das System für die digitale Stiftungsaufsicht (eESA) in Betrieb genommen. Stiftungen und Revisionsfirmen können damit über das Online-Portal EasyGov.swiss vollelektronisch mit der ESA kommunizieren. Insgesamt haben sich bis heute bereits über 1505 Stiftungen auf EasyGov registriert.

Die Eidgenössische Stiftungsaufsicht ESA will ihre Abläufe und Kundenkontakte künftig primär elektronisch abwickeln. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sie das Projekt eESA gestartet.

Ziel des Projekts ist es, die gesetzlichen Aufsichtsarbeiten der Stiftungsaufsicht künftig soweit möglich auf elektronischem Weg abwickeln zu können. So sollen die ESA und die Stiftungen statt in Papierform und per Post über elektronische Kanäle kommunizieren können. Sodann soll die risikoorientierte Aufsicht – IT-gestützt – systematisiert werden. Auch die die Abwicklung formaler Geschäfte sowie von Aufsichtsmassnahmen soll weitestmöglich elektronisch erfolgen.

Vom Projekt eESA wird somit langfristig eine Effizienzsteigerung sowohl für die ESA als auch für die Stiftungen selbst erwartet. Insbesondere soll die jährliche Berichterstattung medienbruchfrei elektronisch erfolgen. Mittels automatisierter Triage sollen die Stiftungen auf der Grundlage der vorliegenden Informationen und gestützt auf eine Risikobeurteilung in unterschiedliche Bearbeitungsstufen eingeteilt und bearbeitet werden. 

 
 
 
 

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Letzte Änderung 08.08.2022

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