Was wird unterstützt

Die Fachstelle für Rassismusbekämpfung (FRB) kann unterschiedliche Projektarten unterstützen.

«Labor-Projekte»

 
 
 
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Im Rahmen des «Labors» werden kleinere und grössere Projekte unterstützt, die innovative und kreative Ansätze der Rassismusbekämpfung ausprobieren. Das «Labor» bietet Raum für neue Ideen der Rassismusbekämpfung und zum gegenseitigen Lernen. «Labor-Projekte» können laufend eingereicht werden.

Die nächsten «Labor»-Treffen finden am 14. November 2020 (Deutsch) und am 21. November 2020 (Französisch), 9h30 bis 13h30, statt: Anmeldung für das «Labor»-Treffen

Die «Labor»-Treffen geben den Trägerschaften von Antirassismus-Projekten die Gelegenheit, sich mit anderen Trägerschaften und Fachpersonen über ihre Erfahrungen, Erfolge oder Widerstände auszutauschen. Als Orte des Austauschs und des gegenseitigen Lernens dienen die Treffen dazu, sie als Akteure der Rassismusbekämpfung zu stärken. Thema und Programm orientieren sich deshalb an ihren Bedürfnissen. Im Anmeldeformular können Themenwünsche und aktuelle Herausforderungen beschrieben werden. Anhand der Rückmeldungen wird der Anlass gestaltet. 

 
 

Schwerpunkt-Projekte: Rassismus im Netz

Rassismus im Internet stellt die Rassismusbekämpfung vor neue Herausforderungen. Staat und Zivilgesellschaft haben dafür zu sorgen, dass die Gesetze und die Regeln des Zusammenlebens der realen Welt auch in der virtuellen Welt durchgesetzt werden.

Die Fachstelle für Rassismusbekämpfung unterstützt während vier Jahren schwerpunktmässig Projekte, die sich mit Rassismus im Netz auseinandersetzen. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, um effektive Massnahmen gegen digitale Hassrede zu entwickeln und digitale Hassrede aktiv zu bekämpfen. Die FRB stützt sich dabei auf die Erkenntnisse und Empfehlungen der Expertise von Lea Stahel.

Die FRB fördert besonders Projekte in folgenden Handlungsfeldern: Prävention und Sensibilisierung; Beratung; Gegenrede sowie Monitoring.

Die Beschreibung der Handlungsfelder, die Kriterien und weitere Informationen zur Eingabe von Projektgesuchen finden Sie im Informationsblatt (PDF, 154 kB, 21.08.2020). Schwerpunktprojekte können laufend eingereicht werden.

Zusätzlich zur Projektförderung setzt die FRB in den nächsten Jahren eine Reihe von Massnahmen um und arbeitet dazu mit der Plattform «Jugend und Medien» des Bundesamtes für Sozialversicherungen zusammen. Siehe dazu auch Medien und Internet.

 

Aktionswoche gegen Rassismus

Immer im März finden die Aktionswochen gegen Rassismus statt. Gesuche dafür können jeweils bis am 8. Februar eingereicht werden. Projekte im Rahmen der Aktionswoche müssen zwingend mit den Integrationsdelegierten der Gemeinde oder des Kantons koordiniert werden. 

 
 

Schulprojekte

Schulprojekte zur Rassismusprävention richten sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen oder Schulleitungen der Vorstufe, der Primarstufe sowie der Sekundarstufen I und II (inklusive Berufsfachschulen und berufsbildende Schulen).

Die FRB unterstützt vorzugsweise Projekte, die den Schwerpunkt «Rassismus im Netz» behandeln.

Schulprojekte werden von der Stiftung éducation21 betreut. Gesuche müssen aber bei der Fachstelle für Rassismusbekämpfung über das Projekteingabe-Tool PBV eingereicht werden. Weitere Informationen und Dokumente für die Gesuchseingabe von Schulprojekten finden Sie auf der Webseite der Stiftung éducation21.

Eingabefristen für Schulprojekte: 31. Januar / 15. Mai / 31. Oktober.

 
 
 

Letzte Änderung 20.10.2020

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