Medienmitteilungen des EDI
Öffentliche Warnung: Listerien in Enoki Pilzen der Marke Green Box Limited
In Enoki Pilzen der Marke Green Box Limited wurden Listerien nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, das betroffene Produkt nicht zu konsumieren. Die betroffenen Betriebe haben das Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.
Von-Wattenwyl-Gespräche vom 8. Mai 2026
Die nächsten Von-Wattenwyl-Gespräche zwischen einer Delegation des Bundesrates und den Spitzen der Bundesratsparteien finden am Freitag, 8. Mai 2026, statt. Für die Landesregierung nehmen Bundespräsident Guy Parmelin, Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider sowie Bundeskanzler Viktor Rossi an den Gesprächen teil. Das Schwerpunktthema ist psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz.
Autismus-Spektrum-Störungen: Umsetzung der Finanzierung der intensiven Frühintervention
Per 1. Januar 2027 wird die Finanzierung eines Teils der intensiven Frühintervention (IFI) durch die IV langfristig sichergestellt. Die IFI richtet sich an Kleinkinder mit schweren Autismus-Spektrum-Störungen und kombiniert medizinische mit pädagogischen Massnahmen. An der Sitzung vom 6. Mai 2026 hat der Bundesrat die Verordnung zu den Voraussetzungen für die Finanzierung der medizinischen Massnahmen der IFI durch die IV verabschiedet. Die Beteiligung soll über Pauschalen erfolgen.
Das Integritätsgebot im Arzneimittelbereich wird auf Medizinprodukte ausgeweitet
Das Heilmittelgesetz legt fest, dass verschreibungspflichtige Arzneimittel frei von finanziellen Anreizen verschrieben, abgegeben oder angewendet werden sollen (Integritätsgebot). Neu soll das Gebot auch für Medizinprodukte gelten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 6. Mai 2026 die entsprechende Verordnungsänderung in die Vernehmlassung gegeben.
Patient mit einer Hantavirus-Infektion ist in Spitalbehandlung
Eine Person mit einer Hantavirus-Infektion wird derzeit im Zürcher Universitätsspital (USZ) behandelt. Es handelt sich um einen Mann, der in die Schweiz zurückgekehrt ist und zuvor Passagier auf dem Kreuzfahrtschiff war, auf dem es zu mehreren Hantavirus-Fällen gekommen ist. Das USZ ist auf solche Fälle vorbereitet, kann den Patienten betreuen und die Sicherheit sowohl des Personals als auch aller Patientinnen und Patienten gewährleisten. Für die Schweizer Bevölkerung besteht derzeit keine Gefahr.
Erstes «Kulturforum Schweiz» 2027 in La Chaux-de-Fonds
Kultur ist Gesellschaft! Dieses Leitmotiv begleitet die Pilotausgabe des «Kulturforum Schweiz» am 19. Juni 2027. Dieses Forum wird im Rahmen der «Capitale culturelle suisse» in La Chaux-de-Fonds stattfinden.
Schweizweite Bekämpfung der Moderhinke: deutliche Fortschritte im zweiten Programmjahr
Im Rahmen der schweizweiten Bekämpfung der Moderhinke wurden vom 1. Oktober 2025 bis zum 31. März 2026 12'224 Schafbetriebe in der ganzen Schweiz kontrolliert. Die Auswertungen zeigen, dass der Anteil der von Moderhinke betroffenen Betriebe weiter sinkt und in der zweiten Untersuchungsperiode bei 9 Prozent liegt. In der ersten Untersuchungsperiode waren noch 22 Prozent betroffen. Das BLV führt das Programm gemeinsam mit den kantonalen Veterinärdiensten fort, mit dem Ziel, den Anteil positiver Betriebe innert fünf Jahren auf unter ein Prozent zu senken und die Schafhaltenden bei der Bekämpfung der Krankheit zu unterstützen.
Die Konsumentenpreise sind im April um 0,3% gestiegen
Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) stieg im April 2026 im Vergleich zum Vormonat um 0,3% und erreichte den Stand von 101,1 Punkten (Dezember 2025 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung +0,6%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Öffentliche Warnung: pharmakologisch aktive Substanzen in MaiThai Kräuterpresslingen
In den Kräuterpresslingen «MaiThai Kräutermischung» wurden nicht deklarierte und pharmakologisch aktive Substanzen nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, das betroffene Produkt nicht zu konsumieren. Die Globalnet Anstalt hat das Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.
Die Preise für Wohneigentum sind im 1. Quartal 2026 um 1,5% gestiegen
Der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) ist im 1. Quartal 2026 im Vergleich zum Vorquartal um 1,5% gestiegen und steht bei 126,8 Punkten (4. Quartal 2019 = 100). Auf nationaler Ebene haben sowohl die Preise für Einfamilienhäuser (+1,1%) als auch diejenigen für Eigentumswohnungen (+1,8%) angezogen. Am stärksten gestiegen sind die Wohneigentumspreise in den städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration (+3,1%), stabil geblieben sind sie in den städtischen Gemeinden einer kleinen oder ausserhalb einer Agglomeration. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal betrug die Gesamtteuerung +4,7%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Jahresrückblick Eidgenössische Stiftungsaufsicht ESA 2025
Die Eidgenössische Stiftungsaufsicht (ESA) legt ihren digitalen Jahresrückblick für das Jahr 2025 vor.
Gemeinsam gegen häusliche Gewalt: Roadmap hat Fortschritte gebracht – weitere Massnahmen sind in Arbeit
Die Roadmap gegen häusliche und sexuelle Gewalt hat sich bewährt. Zu diesem Schluss kommen Vertreterinnen und Vertreter von Bund und Kantonen am 27. April 2026 an einer gemeinsamen Veranstaltung in Bern. Bei der Bekämpfung von Gewalt innerhalb der Familie und namentlich gegen Frauen wurden wichtige Fortschritte erzielt. Die politischen Akteurinnen und Akteure haben aber gleichzeitig festgehalten, dass es unbedingt weitere Instrumente braucht. Diese sind bereits in Arbeit.
Auswertungsbericht 2025: Rassismusvorfälle aus der Beratungsarbeit
Das Beratungsnetz für Rassismusopfer hat im Jahr 2025 insgesamt 1245 Beratungsfälle rassistischer Diskriminierung dokumentiert und ausgewertet. Das sind 34 Fälle mehr als im Vorjahr, was einer Zunahme um knapp 3% entspricht. Nach dem starken Anstieg von nahezu 40 Prozent im Jahr 2024 haben sich die Zahlen damit auf hohem Niveau stabilisiert. Die meisten Vorfälle ereigneten sich auch im Jahr 2025 im Bildungsbereich, am Arbeitsplatz sowie im öffentlichen Raum und in der Nachbarschaft. Sie betrafen am häufigsten Anti-Schwarzen Rassismus und Ausländer- und Fremdenfeindlichkeit. Zudem zeigte sich wiederum eine deutliche Zunahme von Fällen von antimuslimischem Rassismus, während Antisemitismus auf konstant hohem Niveau blieb.
Öffentliche Warnung: Salmonellen in Pistaziencrème der Marke Gourmet Çelebi
In Pistaziencreme der Marke Gourmet Çelebi wurden Salmonellen nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, das betroffene Produkt nicht zu konsumieren.
Die Gesundheitskosten stiegen 2024 um 4,1%
2024 beliefen sich die Kosten des Schweizer Gesundheitswesens auf 97 Milliarden Franken. Das sind über 4% mehr als im Vorjahr. Nahezu zwei Drittel des Gesundheitswesens werden von den Haushalten finanziert, entweder direkt oder über die Krankenversicherungsprämien. Laut Bundesamt für Statistik (BFS) deuten die verfügbaren Teildaten im Jahr 2025 auf ein weiteres Kostenwachstum von über 3% hin.
50 Jahre Einsatz für Frauen: Eidgenössische Kommission für Frauenfragen will Errungenschaften sichern und Gleichstellung vorantreiben
Am 23. April 2026 fand in Bern die Jubiläumsveranstaltung der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen EKF statt. Die EKF wurde 1976 vom Bundesrat eingesetzt, um den Bund zur Situation der Frauen in der Schweiz zu beraten. Die Jubiläumsfeier fand im Beisein von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, Alt-Bundesrätin Ruth Dreifuss sowie zahlreichen engagierten Personen aus dem Gleichstellungsbereich statt. Der inhaltliche Schwerpunkt lag auf dem zunehmenden Widerstand gegen die Gleichberechtigung von Frauen und Männern.
Publikationshinweis: Befristete Verlängerung der Ausnahmen von der dreijährigen Tätigkeitspflicht gemäss Artikel 37 Absatz 1 KVG
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. April 2026 seine Stellungnahme zum Bericht vom 13. Februar 2026 der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats betreffend die parlamentarische Initiative 25.465 «Befristete Verlängerung der Ausnahmen von der dreijährigen Tätigkeitspflicht gemäss Artikel 37 Absatz 1 KVG» verabschiedet.
Bundesinventar ISOS: Neue Aktualisierungsetappe für Freiburg und Graubünden abgeschlossen
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. April 2026 eine Aktualisierung des Bundesinventars der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) verabschiedet. Im Kanton Freiburg ist es die dritte Etappe der Überarbeitung, im Kanton Graubünden die sechste. Im Rahmen der Aktualisierung wurde die Liste der Ortsbilder von nationaler Bedeutung geändert, zudem wurden die Ortsbildaufnahmen aktualisiert.
Die Reallöhne sind im Jahr 2025 um 1,6% gestiegen
2025 erhöhte sich der Nominallohnindex der Schweiz gegenüber dem Vorjahr durchschnittlich um 1,8% auf 106,1 Punkte (Basis 2020 = 100). Gemäss den Berechnungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) ergab sich unter Einbezug einer durchschnittlichen Jahresteuerung von +0,2% bei den Reallöhnen eine Erhöhung von 1,6% (99,2 Punkte gemessen an der Basis 2020 = 100).
Gleichstellung der Geschlechter: Bund und Kantone setzen ihren Dialog fort
Auf Initiative von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider fand heute in Bern das zweite Treffen zur Gleichstellung statt, an dem neben der Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern die für die Gleichstellung zuständigen Regierungsrätinnen und Regierungsräte teilgenommen haben. Mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zu stärken, wurden die Umsetzung der Gleichstellungsstrategie 2030 und die zentrale Rolle der Kantone thematisiert.