Medienmitteilungen des EDI
Bundesrat verabschiedet das Paket «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz-EU» zuhanden des Parlaments
An seiner Sitzung vom 13. März 2026 hat der Bundesrat die Botschaft über das Paket «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz–EU (Bilaterale III)» zuhanden des Parlamentes gutgeheissen. Mit dieser Vorlage will der Bundesrat den bewährten bilateralen Weg stabilisieren und zukunftsfähig machen. Das Paket liegt im Interesse der Schweiz. Es gewährleistet die Kontinuität der wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen zur Europäischen Union, der wichtigsten Handelspartnerin der Schweiz. Angesichts der angespannten geopolitischen Lage sind stabile und verlässliche Beziehungen zu den europäischen Nachbarstaaten von strategischer Bedeutung.
Bundesrat schickt Erhöhung der Mindestfranchise in die Vernehmlassung
Bundesrat und Parlament möchten die Eigenverantwortung der Versicherten stärken, um den Anstieg der Gesundheitskosten einzudämmen. In Umsetzung der Motion 24.3636 «Mindestfranchise den realen Gegebenheiten anpassen» hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 13. März 2026 die Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) zur Erhöhung der Mindestfranchise in die Vernehmlassung geschickt. Kinder bleiben von der Franchise befreit.
Schutz vor Designerdrogen: Weitere psychoaktive Stoffe verboten
Neue synthetische Drogen können erhebliche Gesundheitsgefahren bergen – für Konsumentinnen und Konsumenten sind die Risiken nicht abschätzbar. Um diese Designerdrogen wirksam zu bekämpfen, ergänzt das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) per 13. März 2026 die Betäubungsmittelverzeichnisverordnung um weitere Substanzen. Damit unterstehen diese Stoffe dem Betäubungsmittelgesetz; Herstellung, Handel und Anwendung sind illegal.
Die schönsten Schweizer Bücher des Jahrgangs 2025 sind bestimmt
Das Bundesamt für Kultur hat auf Empfehlung einer internationalen Fachjury die prämierten Werke des Wettbewerbs «Die schönsten Schweizer Bücher 2025» bestimmt. Der Jan-Tschichold-Preis, der hervorragende Leistungen in der Buchgestaltung würdigt, geht in diesem Jahr an das französisch-schweizerische Grafikdesign-Duo Coline Sunier & Charles Mazé. Eines der 17 schönsten Schweizer Bücher wurde zudem im Rahmen des internationalen Wettbewerbs «Schönste Bücher aus aller Welt» in Leipzig ausgezeichnet.
Historische Parkanlage am Römerholz in Winterthur geht an den Bund
Die Erben des Winterthurer Mäzens Oskar Reinhart (1885–1965) haben der Schweizerischen Eidgenossenschaft die historische Parkanlage mit Badanlage beim Römerholz in Winterthur übertragen. Damit kehrt ein zentraler Teil des ehemaligen Wohnsitzes Reinharts in das historische Gesamtensemble am Römerholz zurück. Bereits 1966 waren die international bedeutende private Kunstsammlung sowie die Villa am Römerholz gemäss testamentarischer Verfügung in Bundesbesitz übergegangen, verbunden mit der Auflage, die Sammlung dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Der Rat für Armutsfragen in der Schweiz nimmt Form an
Die Mitglieder des ersten Rates für Armutsfragen in der Schweiz sind nun bekannt. Es handelt sich überwiegend um Menschen mit Armutserfahrung. Der Rat hat die Aufgabe, die politische Teilhabe von armutserfahrenen Menschen zu stärken und innovative Lösungen zur Prävention und Bekämpfung von Armut zu fördern.
Stagnierende Beschäftigung und sinkende Umsätze in den Schweizer Marktbranchen im 4. Quartal 2025
Die marktorientierten Branchen der Schweizer Wirtschaft wiesen im 4. Quartal 2025 ein gemischtes Ergebnis aus: Die Umsätze gingen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,8% zurück und die Beschäftigung blieb in denselben Branchen stabil (Gesamtbeschäftigung +0,2%).
Europarat evaluiert die Fortschritte der Schweiz bei der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt
Die unabhängige Expertinnen- und Expertengruppe des Europarats zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (GREVIO) stattet der Schweiz vom 9. bis 13. März 2026 zum zweiten Mal einen Länderbesuch ab. GREVIO wird überprüfen, wie die Schweiz das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention) umsetzt. Basis der Überprüfung ist der zweite Staatenbericht der Schweiz zur Umsetzung der Istanbul-Konvention, den der Bundesrat am 26. September 2025 den verabschiedet hat.
Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider vertritt die Schweiz an der UNO-Frauenrechtskommission in New York
Am 9. März 2026 beginnt in New York die 70. Sitzung der Kommission der Vereinten Nationen für die Rechtsstellung der Frau (Commission on the Status of Women – CSW). Das Schwerpunktthema der diesjährigen Sitzung ist der Zugang zur Justiz für alle Frauen und Mädchen durch die Förderung inklusiver und gerechter Rechtssysteme. Die Schweizer Delegation wird von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, der für die Gleichstellung zuständigen Ministerin, angeführt.
Bilaterale Kulturgütervereinbarung mit Côte d’Ivoire in Kraft getreten
Die bilaterale Vereinbarung über den internationalen Kulturgütertransfer zwischen der Côte d’Ivoire und der Schweiz ist heute in Kraft getreten. Damit verbessert sich der Schutz von Kulturgütern, die aus der Zeit vor 1500 n. Chr. stammen und besonders stark von Plünderungen betroffen sind. Das Abkommen war im Juni letzten Jahres von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider und der ivorischen Kulturministerin Françoise Remarck unterzeichnet worden.
Spiegel der Schweiz, die Nationalbibliothek zeigt eine Ausstellung rund um Schweizer Seen
Vom 12. März bis zum 5. Juni 2026 präsentiert die Schweizerische Nationalbibliothek ihre neue Ausstellung «Seen, Spiegel der Schweiz». Diese lädt zum Eintauchen in die Schweizer Seenlandschaften ein und beleuchtet die wichtige Rolle der Gewässer in der Geschichte und Entwicklung unseres Landes.
Öffentliche Warnung: Cadmium in Schmuck
Im Ring «Dollarzeichen Gangster Rapper» wurde Cadmium nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, das betroffene Produkt nicht zu verwenden. Die Fortura AG hat das Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.
Paralympics in Cortina d’Ampezzo: Elisabeth Baume-Schneider besucht Schweizer Athleten
Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider besucht am Freitag, 6. März, und Samstag, 7. März 2026 die Paralympischen Spiele in Cortina d’Ampezzo. Die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) wird verschiedene Wettkämpfe besuchen und die Schweizer Athletendelegation treffen.
Öffentliche Warnung: Verschluckungs- und Erstickungsgefahr durch leicht lösbare Kleinteile bei Tee Set, verkauft von Flying Tiger Copenhagen
Beim Tee Set «TEA SET METAL» des Anbieters Flying Tiger Copenhagen können sich Kleinteile lösen. Es besteht eine Verschluckungs- und Erstickungsgefahr. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, das betroffene Produkt nicht zu verwenden. Tiger Stores (Switzerland) AG hat das Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.
Öffentliche Warnung: Blei und Cadmium in Trinkglas, verkauft bei Flying Tiger Copenhagen
Im Trinkglas «Single Flowers mixed colors; 220 ml» von Flying Tiger Copenhagen wurde ein zu hoher Blei- und Cadmiumgehalt gemessen. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, das betroffene Produkt nicht zu verwenden. Tiger Stores (Switzerland) AG hat das Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.
Die Konsumentenpreise sind im Februar um 0,6% gestiegen
Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) stieg im Februar 2026 im Vergleich zum Vormonat um 0,6% und erreichte den Stand von 100,6 Punkten (Dezember 2020 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung +0,1%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Schweizer Vorsitz der UNO-Statistikkommission: Eine Bilanz
Die Schweiz blickt auf einen erfolgreichen zweijährigen Vorsitz der UNO-Statistikkommission unter der Leitung von Georges-Simon Ulrich, Direktor des Bundesamtes für Statistik, zurück. Nach der Wahl von 2024 wurde die Schweiz 2025 in ihrer Vorsitzfunktion bestätigt und setzte sich in diesen beiden Jahren für die globale Datengouvernanz und die Modernisierung der Statistiksysteme ein.
Schweizer Grand Prix Design 2026 geht an atelier oï, Ursula Hiestand und Simone C Niquille
Das Bundesamt für Kultur (BAK) zeichnet auf Empfehlung der Eidgenössischen Designkommission das Design- und Architekturstudio atelier oï, die Grafikerin Ursula Hiestand sowie die Designerin und Forscherin Simone C Niquille mit dem Schweizer Grand Prix Design 2026 aus. Mit der Auszeichnung würdigt der Bund drei herausragende Studios, die das Schweizer Design national und international nachhaltig prägen und weiterentwickeln.
Leichte Zunahme der Beschäftigung im 4. Quartal 2025
Im 4. Quartal 2025 ist die Gesamtbeschäftigung (ohne Landwirtschaft) in der Schweiz im Jahresvergleich um 0,2% (saisonbereinigt zum Vorquartal +0,2%) angestiegen. Die Unternehmen meldeten im gleichen Zeitraum 4,3% weniger offene Stellen als noch ein Jahr zuvor. Die Schwierigkeiten, Fachpersonen zu rekrutieren, haben sich gegenüber dem Vorquartal wenig verändert und die Beschäftigungsaussichten zeigen sich positiv. Dies geht aus den neuen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
2025 verzeichnete die Schweizer Hotellerie mit knapp 44 Millionen Logiernächten den dritten Rekord in Folge
2025 verbuchte die Schweizer Hotellerie insgesamt 43,9 Millionen Logiernächte und übertraf damit den Rekord aus dem Jahr 2024. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Nachfrage um 2,6% bzw. 1,1 Millionen Einheiten. Die ausländischen Gäste erreichten mit 22,8 Millionen Logiernächten (+3,7%, +803 000) ein Allzeithoch. Die inländische Nachfrage stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,4% (+296 000) auf 21,1 Millionen Logiernächte. Sie übertraf damit den historischen Höchststand von 2022. Dies geht aus den definitiven Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.